Von Lugano nach Locarno

Wir erleben auf dieser Etappe der Tour of Swiss Mountains 4’919 Höhenmeter über 128 Kilometer und benötigen hierfür eine theoretische Fahrzeit von 3:08 Stunden.

Wir überqueren auf unserer Fahrt diese Bergpässe:

BergpassPasshöheBergwärtsTalwärtsGesamt
San Salvatore und Cima Pescia*717441444885
Collina d’Oro*542269333602
Arosio*8505306411’171
Alpe di Neggia13951’1861’1862’372
Gesamt2’4262’4934’919
Passhöhe in Meter über Meer; Bergwärts, Talwärts und Gesamt in gefahrenen Höhenmeter. (*) Kein offizieller Bergpass

Die Pässetour

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Die gesamte Tour ist sehr herausfordernd! Wir werden viele Engstellen passieren, in denen wir hoffen, dass kein anderes Fahrzeug kreuzt. Die gesamte Strecke des Passo di Alpe di Neggia stellt eine Engstelle dar. Aus diesem Grund publizieren wir die Bilder vieler dieser Engstellen. Wer sich dies nicht zutraut, sollte nicht über Arosio und nicht über die Alpe die Neggia fahren. Aber, diese Strecken sind eben auch wunderschön.

Wir beginnen diese Pässetour an der Uferpromenade in Lugano und fahren nach Paradiso.

San Salvatore und Cima Pescia

Wir überqueren den San Salvatore und Cima Pescia (717 m) von der Seepromenade Lugano (276 m) nach Morcote (273 m).

Zuerst passieren wir Ciona.

Schon bald folgt Carona. Dieser Streckenabschnitt ist eine Herausforderung, weil ganz Carona eine Engstelle mit einer Durchfahrtsbeschränkung von 2.20m Breite und 2.50m Höhe ist. An den Häusermauern links und rechts des Dorfkerns zeugen Schleifspuren von ungewollten Mauerkontakten.

Wenn wir diese Engstelle umfahren wollen, folgen wir kurz vor Carona nach rechts der Umleitung für LKW über die Via Nodivra. Diese ist teilweise auch nicht sehr viel breiter, aber immerhin handelt es sich um eine Einbahnstrasse.

Parco San Grato (Erlebnis)

Kurz nach Carona liegt der wunderschöne Parco San Grato. Im Frühjahr blühen hier die Rhododendren, Azaleen und viele andere Pflanzenarten. Später in der Saison hat man immer noch einen phänomenalen Ausblick über den Luganersee, den Monte San Salvador und Carona.

Die Fahrt geht weiter teils durch schöne Wälder bis Pescia, wo wir von einem kleinen Parkplatz einen herrlichen Blick hinunter nach Bissone geniessen.

Nun geht es in Richtung Morcote.

Kurz vor Morcote sehen wir zuerst einen oberirdischen Parkplatz und etwas später ein Parkhaus, welches über zwei Ladeplätze verfügt.

Morcote (Stadtbesichtigung)

Morcote liegt direkt am Luganersee und war einst ein bedeutender Umschlagplatz. Hier können wir direkt am See fein essen und anschliessend durch die schattigen Gassen wandeln.

Morcote von Serpiano aus gesehen

Parco Scherrer (Erlebnis)

Wir können den öffentlich zugänglichen Park Scherrer besichtigen.

Der Park Scherrer von Serpiano aus gesehen

Wir folgen nun für eine Weile der Grandtour of Switzerland und fahren um den Monte Arborosta der Küste entlang bis nach Figino.

Collina d’Oro

Wir überqueren die Collina d’Oro (542 m) von Figino (284 m) nach Sorengo (366 m). Hierbei folgen wir der Grandtour of Switzerland weiter.

Wir kommen in Sorengo oberhalb von Lugano auf die Strasse nach Agno. Dieser folgen wir für wenige hundert Meter und verlassen diese bald schon in Richtung Muzzano. Hier erleben wir eine Engstelle mit nachfolgender Spitzkehre. Im Prinzip fahren wir hier durch ein Wohnquartier mit herrlicher Aussicht auf Lugano. Wir folgen der Strasse durch Breganzona, weiter über Vezia und Lagume nach Gravesano.

Arosio

Wir fahren über Arosio (850 m) von Gravesano (320 m) nach Madonna del Piano (260 m).

Von Gravesano geht es in nimmer endenden Spitzkehren sehr steil bergauf. Hier kommen wir ins Alto Malcantone. Wir passieren eine kleine Kirche, die eine erste Engstelle darstellt. In allen Ortschaften gibt es Engstellen, in denen wir noch vorsichtiger fahren sollten als üblich.

Monte Lema (Erlebnis)

In Miglieglia passieren wir die Talstation der Bergbahn auf den Monte Lema. Von diesem hätten wir einen einmaligen Blick auf den Lago Maggiore und den Luganersee.

Talstation der Bergbahn zum Monte Lema

Unsere Fahrt geht weiter nach Novaggio, wo wir uns entscheiden müssen, welche Route wir hinab zum Fluss Tresa nehmen.

Variante 1: von Novaggio über Banco, Beride, Castelrotto nach Madonna del Piano

Wie fast schon üblich, befindet sich in Banco eine erste Engstelle. An dem roten Haus entscheiden wir, ob wir über Beride und Castelrotto (links) oder über Astano und Sessa (Variante 2) fahren wollen. Wir können auch von hier noch über Curio und Caslano (Variante 3) fahren.

Der Weg über Beride und Castelrotto ist sehr schön, allerdings ist der Dorfplatz von Castelrotto eine Engstelle mit einer nicht einsehbaren Spitzkehre.

Wir kommen in Madonna del Piano an die Tresa.

Variante 2: von Novaggio über Banco, Astano, Sessa nach Molinazzo di Monteggio

Durch Banco müssen wir auch für diese Strecke. Danach folgen Astano und Sessa. Die Dorfstraße durch Astano ist über mehrere hundert Meter eine einzige Engstelle ohne Ausweichmöglichkeit. In Sessa ist dieses Hindernis etwas kürzer.

In Molinazzo di Monteggio kommen wir an der Tresa an.

Variante 3: von Novaggio über Curio, Pura, Caslano nach Ponte Tresa

Dies ist ein schöner Weg und auch der einfachste Weg. Allerdings kann es je nach Tageszeit aber zwischen Agno und Ponte Tresa zu grossen Verkehrsstaus kommen, weil sich in Ponte Tresa ein Grenzübergang nach Italien befindet und dies die einzige Verbindung darstellt. Wir biegen in Ponte Tresa auf Schweizer Seite nach Luino ab, passieren zuerst Madonna del Piano und anschliessend Molinazzo di Monteggio.

Bei allen Varianten überqueren wir in Fornasette die Grenze nach Italien. Wir fahren nach Luino und weiter nach Maccagno.

Alpe di Neggia

Wir überqueren die Alpe di Neggia (1’395 m) von Maccagno (210 m) nach Vira/Gambarogno (200 m).

In Maccagno biegen wir auf die SP 5 in Richtung Indemini ab. Bereits hier scheint uns die Strasse mit einer ersten Engstelle mit 2.20 m Breite und einer unübersichtlichen Kurve eine Warnung geben zu wollen. Wir werden auf dem Weg nach oben lernen, auf allfällige Spiegel zu achten, die uns einen Einblick in eine bevorstehende Kurve geben.

Die Strasse bleibt eng. Aber wir werden belohnt mit einigen schönen Blicken auf den italienischen Teil des Lago Maggiore.

In Garabiola müssen wir vom Piazza den richtigen Ausgang suchen, welcher rechts der Kirche liegt, und hoffen, dass dort kein Fahrzeug kreuzt. Wir erinnern uns, dass hier auch ein Bus fährt!

Der weitere Strassenverlauf besteht im Prinzip aus Kurven und Spitzkehren an Felswänden im dichten Wald.

Kurz vor Indemini passieren wir die Schweizer Grenze, und wir werden noch einmal mit einem schönen Blick über das Tal und den Lago Maggiore beschenkt.

Auf der Passhöhe ist ein Parkplatz für die schönen Wanderwege und den Skilift im Winter. Es gibt die ein oder andere Beiz und einen schönen Blick nach Locarno und auf den Verzasca-Stausee.

Wer hinauf die Anzahl der Kurven und Spitzkehren gezählt hat, der kann sich vorstellen, dass wir die gleiche Anzahl nun hinunterfahren dürfen. Hier fahren wir durch tiefgrünen Wald ohne Dörfer. erst weit unten beginnt die Bebauung, und so ist die Abfahrt sehr schön.

Wir fahren nach Locarno, unserem Ziel dieser Pässetour.

Erlebnisse am Zielort

Verzasca-Tal (Erlebnis)

Die Fahrt ins Verzasca-Tal macht Freude. Nicht nur wegen der Strasse. Wir kommen auch an der Staumauer vorbei, von der James Bond bereits gesprungen sein soll. Weiter hinten im Tal sehen wir die malerische Doppelbogenbrücke und die Felsformationen zwischen dem Wasser, über die wir klettern können.

Locarno (Stadtbesichtigung)

Wir machen einen Stadtrundgang durch Locarno.

Wallfahrtskirche Madonna del Sasso (Besichtigung)

Oberhalb von Locarno steht auf einem Hügel die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso. Wir können hierher mit dem Auto oder der Standseilbahn fahren. die vielen Stufen zur Kirche müssen wir aber auf jeden Fall wieder hinuntergehen.

Ascona (Besichtigung)

Ascona und dessen Hafen sind einfach malerisch. Sie laden zum Flanieren ein.

Lademöglichkeiten

Am Start

In Lugano gibt es viele Lademöglichkeiten. Die meisten Parkhäuser verfügen ebenfalls über solche.

Etwas südlich von Lugano befindet sich der Tesla Supercharger Melide. Hier gibt es auch zwei weitere 50-kW-CCS-Lademöglichkeiten. Direkt am Supercharger stehen die öffentlichen, aber trotzdem sauberen WC des Parks Swiss Miniature.

Unterwegs

Der Tesla Supercharger Monte Ceneri bietet neben 6 Ladestationen einen Tankstellenshop, ein Bistro und saubere WC.

Tesla Supercharger Monte Ceneri

In Lamone und Monteggio gibt es diverse 50-kW-CCS-Lademöglichkeiten.

Am Ziel

Bei Locarno steht uns der Tesla Supercharger Cadenazzo zur Verfügung. In Cadenazzo bis hin nach Locarno gibt es weitere 100kW-CCS-Schnelllader und viele weitere Ladestationen.

In Locarno gibt es viele Hotels mit Tesla Destination Charger. Wir haben bereits im Hotel Belvedere übernachtet, von wo wir einen überwältigenden Blick hinunter über den Lago Maggiore und einen Blick hinauf zur Wallfahrtskirche Madonna del Sasso hatten.

Nächste Etappe

Wenn wir der Tour of Swiss Mountains folgen, dann ist unsere nächste Etappe die Pässetour von Locarno nach Silvaplana.