Kriegstetten nach Neuchâtel

Wir erleben auf dieser Etappe der Tour of Swiss Mountains 7’858 Höhenmeter über 205 Kilometer und benötigen hierfür eine theoretische Fahrzeit von 4:33 Stunden.

Diese Pässetour führt uns von Kriegstetten über Grenchen, Vauffelin, Sonceboz, Tavannes, Tramelan, Saint-Imier, Nods, Le Landeron, Cressier, Chaumont, Pierre-à-Bot, Saint-Imier, Mont Soleil, Les Bois, Biaufond, La Chaux-de-Fonds und La Vue-des-Alps nach Neuchâtel.

Wir überqueren auf unserer Fahrt diese Bergpässe:

BergpassPasshöheBergwärtsTalwärtsGesamt
Vauffelin*710290121411
Col de Pierre Pertuis82728373311
Mont Crosin1’227473419892
Col du Chasseral1’5026941’0681’762
Chaumont*1’1367275371’264
Les Pontins1’110486302788
Mont Soleil*1’171363553916
Vue des Alps1’2836658491’514
Gesamt3’9363’9227’858
Passhöhe in Meter über Meer; Bergwärts, Talwärts und Gesamt in gefahrenen Höhenmeter. (*) Kein offizieller Bergpass.

Lademöglichkeiten am Start

Wir nutzen den Tesla Supercharger Kriegstetten am sehr guten Romantik Hotel & Restaurant Sternen. In Kriegstetten gibt es zwei weitere 22-kW-Ladestationen.

Die Pässetour

Wir beginnen diese Pässetour in Kriegstetten, von wo wir über Solothurn nach Grenchen fahren.

Diese Pässetour geplant mit ABetterRoutePlanner

Option: Wir fahren von Grenchen (455 m) in 22 Minuten 13 Kilometer auf den Obergrenchenberg (1’345 m) und geniessen an einem nebelfreien Tag von hier oben einen fantastischen Blick über das Mittelland bis zu den Alpen.

Option Obergrenchenberg geplant mit ABetterRoutePlanner

Von Grenchen fahren wir weiter über Vauffelin und hinab in die Taubenlochschlucht oberhalb von Biel und umfahren so das dortige Autobahn-Gewühl. Dennoch müssen wir zumindest kurz auf die Autobahn, weil es hier schlichtweg keine andere Strasse mehr gibt. Schon bald aber verlassen wir die Autobahn wieder in Péry.

Nach einem Felstunnel kommen wir nach Sonceboz, wo wir über den Col de Pierre Pertuis nach Tavannes fahren. Von hier geht es weiter nach Tramelan und Mont-Tramelan. Wir überqueren den Mont Crosin und kommen nach St-Imier.

Von hier folgen wir der Beschilderung zum Chasseral. Der erste Anstieg führt durch den Wald auf eine Hochebene. An einer Weggabelung biegt links die Strasse zum Chasseral ab. Nachdem wir die Parkplätze zum Skigebiet passiert haben, wird die Strasse einspurig. Wir brauchten eine Weil, um den Begriff „Bovi-Stop“ zu verstehen. Die Kühe stehen und liegen hier durchaus auf der Strasse.

Tipp: Auf der Passhöhe des Chasseral angekommen fahren wir noch weiter zum Aussichtspunkt am Hotel Chasseral, um einen fantastischen 180-Grad-Blick über die drei Jura-Seen und die Alpen zu geniessen. Wer genau hinschaut sieht Eiger und Mönch und das Matterhorn. Falls wir hier länger bleiben, könnten wir eine der beiden 22-kW-Ladestationen nutzen.

Nun geht es hinab über Nods bis nach Le Landeron. Von hier fahren wir parallel der Autobahn über Cressier nach Cornaux, wo wir in Richtung Enges abbiegen. Steil führt die Strasse durch den Wald. Bei Frochaux wird der Weg eine Einbahnstrasse und wir denken eher an einen asphaltierten Waldweg. Ja, wir sind hier richtig, öffnen die Fenster und hören dank des Elektromotors nur den Wald und dessen Tiere.

In Enges folgen wir der Beschilderung nach Chaumont, dem Hausberg von Neuchâtel. Oben angekommen biegen wir links ab und fahren quasi über den Bergrücken bis zur Bergstation der Standseilbahn.

Tipp: Auf dem Chaumont steht der Panoramaturm (Wegmarke), auch „Leuchtturm“ genannt. Von ihm haben wir einen weiteren fantastischen Blick über die Jura-Seen.

Unsere Fahrt folgt der Strasse und wir kommen zum ersten Mal in die Nähe von Neuchâtel. Diese Pässetour ist aber noch lange nicht beendet. Wir fahren weiter über Villars und Savagier nach Dombresson, dem Talort des Les-Pontins. Die Passhöhe überqueren wir fast unbemerkt, jedenfalls weisst uns kein Schild darauf hin. Etwas später kommen wir an der Abzweigung zum Chasseral vorbei.

Bei der Fahrt durch St-Imier müssen wir den Weg auf den Mont-Soleil suchen. Wir unterqueren die dortige Standseilbahn und kommen bald schon oben an. Überall sehen wir Windkraftanlagen und Solarkollektoren. Auf der weiteren Fahrt wird es wieder eng, und wir erleben die schon bekannten Bovi-Stops. Auf der Hauptstrasse angekommen fahren wir in Richtung Les Bois, ab wo unsere Fahrt abenteuerlich wird. Ohne Navi würden wir diesen Weg nicht finden. Glücklicherweise kommen uns an diesem Wochentag nur wenige Autos entgegen. Es geht auf einer auto-breiten Strasse durch den malerischen Wald nach Biaufond am Doubs. Eine Brücke führt hier auf die anderen Flussseite, die bereits in Frankreich liegt.

Wir aber fahren in Richtung La Chaux-de-Fonds (992 m). Zuerst fahren wir durch mehrere Felstunnel am Fluss entlang. Dann schraubt sich die Strasse nach oben. In La Chaux-de-Fonds angekommen fragen wir uns, was so besonders an dieser Stadt ist und wollen eigentlich nur durchfahren.

Stadtrundgang: Wir besichtigen La Chaux-de-Fonds, einem der Zentren der Schweizer Uhrenindustrie, dem Geburtsort von Le Corbusier und seit 2009 Unesco-Welterbe.

La-Chaux-de-Fonds ist auch der Talort für unseren letzten Bergpass dieser Pässetour: dem La Aue-des-Alps. Um hierher zu kommen, müssen wir aufpassen, bei der Ortsausfahrt nicht aus Versehen auf die Autobahn aufzufahren. Die gut ausgebaute Strasse führt uns rasch auf die Passhöhe, auf der ein grosser Parkplatz und viele Möglichkeiten existieren, die Zeit zu vertreiben. Wir sind aber hier für den Ausblick über die Alpen. Auf der Abfahrt bleiben wir auf der Landstrasse und fahren entlang der Grandeur of Switzerland durch Valangin und weiter nach Neuchâtel, dem Talort des Passes und dem Ende dieser Etappe der Tour of Swiss Mountains.

Lademöglichkeiten unterwegs

In Grenchen finden wir eine 50kW-CCS-Ladestation. Am Hotel Chasseral gibt es zwei 20kw-Ladestationen.

In Thiele-Wavre bei Le Landeron gibt es je eine 50-kW- und eine 60kW-CCS-Ladestation. In Boudevilliers, kurz vor Neuchatel gibt es eine 50-kW-CCS-Ladestation.

Lademöglichkeiten am Ziel

Am Hafen in Neuchâtel und im Parkhaus de Pury gibt es mehrere 22-kW-Ladestationen. In Neuchâtel gibt es auch zwei 50-kW-CCS-Ladestationen.

In 51 km und 44 Minuten Entfernung steht der Tesla Supercharger Lully.

Nächste Etappe

Wenn wir der Tour of Swiss Mountains folgen, dann ist unsere nächste Etappe die Pässetour von Neuchâtel nach Yverdon-les-Bains.