Grand-St-Bernard

Wir überqueren den Grand-St-Bernard (2’469 m) von Aosta (583 m) nach Martigny (471 m) auf der Etappe von Martigny über Chamonix nach Martigny der Tour of Swiss Mountains.

In Aosta beginnen mehrere Strassen, die über den Grossen-St-Bernard führen. Die am besten ausgeschilderte ist die SS27/T2, die von der SS26 aus dem Aostatal kommend abzweigt.

Die SS27 ist, abgesehen von den Dörfern Étroubles und Saint-Oyen, sehr gut ausgebaut. Diese Nadelöhre werden aber auch verschwinden, sobald deren Umfahrungsstrassen fertiggestellt sein werden. Dies wird diese Strasse noch langweiliger machen als sie heute bereits ist.

Offizieller und schnellster Aufstieg über den Gr-St-Bernard via der SS27

Wir suchen immer nach den originalen, beschaulichen Strecken. Eine Möglichkeit zu der alten Passstrasse zu gelangen, bietet sich Variney, wo die SS28/SS29 nach Valpelline von der SS27 abzweigt. Wir folgen dieser Strasse bis Rhins-Castello, wo wir auf die SR29 abbiegen.

Mischung aus offiziellem Einstieg und ursprünglicher Strasse via SS27, SS28/SS29 und SR29

Eine weitere und bessere Möglichkeit, um zu der alten Passstrasse zu gelangen, bietet sich uns bereits in Aosta-Roppoz, wo die SR17 von der SS26 abzweigt. Diese Strasse führt uns über Porossan und Roisan ebenfalls nach Rhins-Castello, wo wir auf die SR29 abbiegen.

Alte Strasse über den Gr-St-Bernard via SS17 und SR29

Wir folgen der SR29 und erleben, wie sie sich in langen Schwüngen den Hang hinauf zieht. Wir fahren über Ayez und weiter auf der SR31 nach Allein. Ab Allein befahren wir die Strada Panoramica, die ihrem Namen alle Ehre macht. Wir sehen auf der anderen Talseite, wie die anderen Fahrzeuge die neue Passtrasse hinauf rasen. Wir geniessen stattdessen die schmale Strasse und das Panorama.

Hinter Étroubles kommen wir auf die SS27, der wir ein kurzes Stück folgen.

Kurz vor San Leonardo trennen sich die SS27 und die T2. Wir biegen in Richtung Saint-Rhémy-en-Bosses ab, bleiben damit auf der SS27 und vermeiden die langweilige Tunnelfahrt. Hier beginnt die Passfahrt wieder mit vielen weiteren Kurven.

Die Passhöhe besteht aus zwei Teilen: auf der italienischen herrscht grosser Trubel.

Auf der Schweizer Seite gibt es dafür ein Hunde-Museum.

Und dann beginnt die Abfahrt mit einige schönen Kurven bis zur Tunnelausfahrt.

Ab hier ist die Kantonstrasse 21, für die es keine Umfahrung gibt, sehr gut ausgebaut, so dass wir rasch in Martigny und damit am Ende der Etappe der Tour of Swiss Mountains von Martigny nach Martigny ankommen.