Martigny nach Martigny

Wir erleben auf dieser Etappe der Tour of Swiss Mountains 7’410 Höhenmeter über 199 Kilometer in drei Ländern, unterqueren den höchsten Berg der Alpen und benötigen hierfür eine theoretische Fahrzeit von 4:29 Stunden.

Diese Pässetour führt uns von Martigny über Argentiere, Chamonix, Prè-Saint-Didier, Derby, Villeneuve, Sarre, Roisan, Allein und St. Rhemy zurück nach Martigny.

Wir überqueren auf unserer Fahrt diese Bergpässe:

BergpassPasshöheBergwärtsTalwärtsGesamt
Col de la Forclaz1’5271’0564381’494
Col de Montets1’461372466838
Aostatal*1’3923978031’200
Grosser St. Bernhard2’4691’8801’9983’878
Gesamt3’7053’7057’410
Passhöhe in Meter über Meer; Bergwärts, Talwärts und Gesamt in gefahrenen Höhenmeter. (*) kein offizieller Bergpass.

Die Pässetour

Wir beginnen diese Pässetour in Martigny in Richtung Chamonix. Wir verzichten dabei auf eine Fahrt durch Martigny und nehmen stattdessen die Umfahrungsstrasse.

Diese Pässetour geplant mit ABetterRoutePlanner

Col de la Forclaz

Wir überqueren den Col de la Forclaz (1’527 m) von Martigny (471 m) nach Le Châtelard (757 m). Die alte Route über den Col de la Forclaz haben wir inklusive Fotos detailreich beschrieben.

Lac d’Emosson (Ausflug)

Der Lac d’Emosson ist der zweitgrösste Stausee der Schweiz. Die Strasse dorthin ist eine wunderbare Strasse, mit herrlichen Kurven und Ausblicken. Am höchsten Punkt der Strasse liegt der Col de la Gueulaz (1’995 m). Wir erleben bei diesem Ausflug 22 Kilometer, 1’818 Höhenmeter und 42 Minuten Fahrzeit zusätzlich. Den Ausflug zum Lac d’Emosson und auf den Col de la Gueulaz haben wir detailreich beschrieben.

Col des Montets

In Vallorcine beginnt die Fahrt über den Col des Montets, welche uns bis nach Chamonix führt. Hier gefällt uns nicht nur die Strasse, sondern die Landschaft und der Wald rund um Argentière sowie der Blick zum Mont Blanc und die Aiguille du Midi.

Aiguille du Midi (Option)

Wenn wir kein Problem mit dünner Höhenluft haben, dann lassen wir uns in 20 Minuten Fahrzeit mit zwei Seilbahnen auf 3’842 m Höhe katapultieren.

Chamonix nach Italien

Von Chamonix gibt es verschiedene Wege nach Courmayeur in Italien. Der schnellste ist durch den Mont-Blanc-Tunnel. Allerdings ist dieser mit einer Maut von €46.30 für PKW auch der teuerste Weg. Seit dem Brandunglück in 1999 gelten hier spezielle Verkehrsregeln: min. 50 km/h, max. 70 km/h und 150 m Abstand. So kann es vor der Mautstation längere Staus geben. Ohne Stau sind wir in 15 Minuten in Italien.

Umfahrung des Mont Blanc (Option)

Die Umfahrung des Tunnels über Megeve, den Col de Saises, Beaufort, den Cormet de Roselend, Bourg-St-Maurice und den Col de Petit St-Bernard dauert theoretische 4:37 Stunden und wäre eine zusätzliche Etappe, allerdings nicht der Tour of Swiss Mountains.

Die optionale Umfahrung des Mont Blanc geplant mit ABetterRoutePlanner

Aostatal

Ab Courmayeur nehmen wir die Strada Statale 26 dir Valle d’Aosta, die direkt nach dem Tunnelausgang unter der Gondelbahn auf den Monte Bianco beginnt.

Die „parallel“ verlaufende und gut ausgebaute Autobahn besteht fast nur aus aneinandergereihten Tunneln und kostet bis Aosta €11. Die Strada Statale lässt uns das Aostatal und die Kurven der Strasse geniessen.

Grosser St. Bernard

Wir überqueren den Grand-St-Bernard (2’469 m) von Aosta (583 m) nach Martigny (471 m). Die verschiedenen Routen über den Grand-St-Bernard haben wir inklusive Fotos detailreich beschrieben.

Lademöglichkeiten

Am Start und Ziel

Bei Martigny stehen uns auf der Autobahnraststätte Relais St. Bernard diverse Lademöglichkeiten zur Verfügung, der Tesla Supercharger Martigny mit seinen 8 V2- und 8 V3-Ladestationen, mehrere Ionity-Ladestationen und weitere Chademo-, CCS- und Typ2-Ladestationen. In Martigny gibt es noch mehr Ladestationen.

Unterwegs

Am Ausgang des Mont-Banc-Tunnel befindet sich eine 100-kW-CCS-Schnellladestation.

Vor der Auffahrt zum Grand-St-Bernard befindet sich der Tesla Supercharger Aosta am Autoporta Pollein, den man von drei Seiten anfahren, aber die Seiten nicht wechseln kann. Wie so viele Autoporta in Italien, will man hier eigentlich keine Pause einlegen, wenn es nicht unbedingt sein muss. 

Nächste Etappe

Wenn wir der Tour of Swiss Mountains folgen, dann ist unsere nächste Etappe die Pässetour von Martigny nach Steg.